"Der Tod ist gewiss, nur nicht die Stunde "

Diese Weisheit trifft auf die Lebensdauer von Festplatten zu 100% zu. Hier kann nur spekuliert werden, “wann” und  nicht “ob” sie kaputt gehen. Irgendwann wird jede Festplatte definitiv ihren Dienst versagen.

Arbeiten Sie nicht nach dem “Prinzip Hoffnung”!

Ist die Festplatte defekt, sind alle Daten erst einmal weg. Wenn dem Privatanwender Urlaubsfotos und Videos der letzten 20 Jahre verloren gehen, ist das bereits ein großer Verlust.  
Bei Unternehmen, deren kompletter Datenbestand plötzlich verloren geht, ist sehr schnell die Existenz bedroht.

NetLabor bietet professionelle Datensicherungskonzepte, die Sie ruhig schlafen lassen.


Ein paar grundlegende Informationen und Gedanken zur Datensicherung

Immer wieder werden wir mit Aussagen konfrontiert wie etwa:

„Unser System ist komplett gegen Datenverlust geschützt. Unsere Server arbeiten mit Festplatten im RAIDxx Verbund. Wenn eine Platte ausfällt, so ist das überhaupt kein Problem“

RAID System – der perfekte Schutz vor Datenverlust? Weit gefehlt!
Alle RAID-Level, egal ob 0,1, 5, 6, 10 , vermitteln eine trügerische Sicherheit. Sie bieten nämlich statt “echter Datensicherheit” ein mehr oder weniger “ausfallsicheres System”, da man mit dem Computer weiterarbeiten kann, wenn eine Platte kaputt gegangen ist. Das ist durchaus wichtig, wenn keine Ausfallzeiten toleriert werden können. Hauptproblem eines RAIDs ist in dem Zusammenhang ist aber die “versehentliche Löschung”. Einmal aus Versehen auf “Entf” gedrückt und schon ist die Datei oder ein ganzes Verzeichnis samt aller Unterordner  auf allen Platten gelöscht.

Hier hilft nur eine zusätzliche externe Sicherung.
Die einfachste Form der Datensicherung ist derzeit die  Verwendung einer externen Festplatte oder eines NaS Systems (Network access Storage), auf die alle wichtigen Daten kopiert werden. Dies geschieht meistens automatisch und zeitgesteuert. Professionelle Softwarelösungen, wie etwa Acronis True Image, erstellen täglich komplette Images von Festplatten, welche das Betriebssystem und alle Daten beinhalten.

Einbruch- Feuer- Wasserschaden. Ein Albtraum!

Die externen Sicherungsmedien (Festplatten, Nas, Bandlaufwerke, etc.) verrichten Ihren Dienst im Serverraum, oder auf dem Schreibtisch neben Ihrem Rechner. Ein beruhigendes Gefühl, wenn alles „grün“ leuchtet.
Wenn aber Feuer ausbricht, Wasser eindringt, oder Einbrecher Ihr Büro aufsuchen, dann sind die Sicherungsmedien auch zerstört oder geklaut. Das ist dann der Super GaU !

Deswegen müssen Datensicherungen zusätzlich an einem anderen Ort gelagert werden. Und sei es, dass man ein Schließfach bei der Bank anmietet und mit zwei externen Platten im Wechsel alle Monate die aktuelle Festplatte dort einschließt. Das ist zwar umständlich und oft logistisch problematisch, aber betrachtet man den “schlimmsten Fall”, dann ist es ein geringes Übel.
Einfacher und sicherer ist die automatische inkrementelle Sicherung über sichere VPN Verbindungen zu einem entsprechenden Dienstleister. Dieser hält Ihre Daten so vor, dass Ihre Daten schnellstmöglich auf  Ersatzsysteme kopiert werden können und sich der Schaden in Grenzen hält.

Netlabor private Cloud (NpC).
Wir sichern Ihre Daten in unserem Rechenzentrum. Regelmäßig und komplett mit allen Betriebssystemen. Wir setzen die neuesten Backuplösungen ein. Ihre komplette IT Infrastruktur können wir unabhängig von der eingesetzten Hardware in kurzer Zeit wieder herstellen. Tage-, oder wochenlange Betriebsausfälle gehören der Vergangenheit an.
Lassen Sie sich von uns beraten.

Datensicherungen sind oft Pflicht.  Datenarchivierung ist oft gesetzlich vorgeschrieben
Die Pflicht zur Datensicherung ergibt sich unter anderem aus den gesetzlichen Vorschriften über eine ordnungsgemäße, nachvollziehbare, revisionssichere Buchführung (HGB). Von der kurzzeitigen Aufbewahrung (begrenzt auf einen Tag bis drei oder auch sechs Monate) unterscheidet sich die längerfristige Datenarchivierung, die anderen Gesetzmäßigkeiten unterliegt. Die Grundsätze zur Archivierung und Nachprüfbarkeit digitaler Datenbestände ist in Deutschland seit Januar 2002 für Unternehmen verbindlich in den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU), herausgegeben vom Bundesfinanzministerium, zusammengefasst.